Kirchenasyl

Das Kirchenasyl ist eine Nothilfe im Einzelfall und will auf keinen Fall den Rechtstaat untergraben.

„Asyl, d. h. Schutz am heiligen Ort zu gewähren, ist ein in fast allen Religionen zu findendes Gebot, das seinen Grund in der Würde des heiligen Ortes hat, die alles und insbesondere auch alle Personen umfasst, die sich dort aufhalten. Neben der Heiligkeit des Ortes tritt für ChristInnen als weiterer Grund die Beistandspflicht. Das höchste christliche Gebot der Gottes- und Nächstenliebe fordert einen unbedingten Einsatz für verfolgte und in Not befindliche Menschen. Im ältesten Teil des Corpus Iuris Canonici, dem sog. Decretum Gratiani, findet sich eine Bestimmung des Konzils von Orange aus dem Jahr 441 n. Chr., die dies prägnant zusammenfasst: „Diejenigen, die sich zur Kirche geflüchtet haben, dürfen nicht ausgeliefert, sondern müssen wegen der Würde des geheiligten Ortes und der Beistandspflicht verteidigt werden.“ („Eos, qui ad ecclesiam confugerint, tradi non oportet, sed loci sancti reverentia et intercessione defendi)“.1
  

!!!!! Achtung: Änderung ab 01.08.2018 !!!!!
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Dienstag, Mittwoch und Freitag: ganztags
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Links

Asyl in der Kirche - www.kirchenasyl.de
Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart

 
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[1] Thesenpapier, Prof. Dr. Guth